Lebensträume
Ich glaube, wenn der letzte Traum ausgeträumt ist, dann beginnt ein inneres Sterben. Natürlich kann ich nur für mich sprechen, wenn ich sage, das Sanluz de Montarroyo gerade dafür sorgt, dass ich morgens aufstehe, meinen Hund versorge und meinen Job mache.
Das ist mein letzter Lebenstraum. Dabei weiß ich nicht, ob ich die geringste Chance habe mein Leben nach Aragón zu transplantieren. Mein Persönlicher Lebenstraum ist weit kleiner, als ein uraltes Bergdorf mit einer Casa Fuerte und 20 Häusern zu restaurieren.
Für mich würde eine Casita reichen, dazu eine Sommerküche mit Pizza-/Brotofen, einer Terrasse, die von Limonenbäumen gesäumt ist. Dazu kommt ein Garten für Gemüse, Kräuter und Salate. Ich würde Obstbäume pflanzen, Mandeln und ein paar Olivenbäume. Am liebsten würde ich in Alleinlage leben, aber nah genug am nächsten Dorf, um Menschen um mich zu haben, wenn ich das möchte. Vielleicht bekäme Tya dann doch einen Erben für ihre Näpfe. Ein paar Hühner wären großartig.
Der Unterschied zwischen einem unverbindlichen Lebenstraum und einem Ziel ist aber recht einfach zu definieren: ein Ziel muss messbar sein, es hat einen Stichtag und ist in der realen Welt sichtbar.
Was ist bisher passiert? Sanluz de Montarroyo ist nicht mehr nur ein fiktiver Ort aus einem Romanentwurf, es hat es in Form eines Wappens auf meine T-Shirts geschafft und sehr bald werde ich einen Hoodie mit dem Siegel tragen.

Das Motto „Raíces et Aqua“ – Wurzeln und Wasser steht für Verbundenheit und Wachstum. Und ich bin der zukünftige Bewohner.
