Donnerstag mit Planänderung – und das ist auch okay

Heute ist Donnerstag. Meine Erkältung ist deutlich besser, und eigentlich sollte es heute nach Dortmund zu IKEA gehen. Neues Schlafzimmer-Feeling, ein paar schöne Dinge für die Wohnung – das war der Plan.

Dann kam die Realität dazwischen. Ich habe nochmal auf der Edenred-Website nach meinem Guthaben geschaut und da prangte ein fetter Hinweis: Technische Probleme. Die Karte könnte an der Kasse möglicherweise nicht funktionieren. Mit der normalen Visa vom Girokonto zu bezahlen war keine Option – Montag stehen Miete und andere wichtige Abbuchungen an. Die gehen vor. Eine Kreditkarte habe ich bewusst nicht, ich bin meinem Geld schließlich nicht böse.

Im ersten Moment war ich enttäuscht, wütend und traurig zugleich. Ich hatte mich richtig auf den kleinen Ausflug gefreut und darauf, mein Schlafzimmer endlich schöner zu machen. Stattdessen heißt es wieder: warten. Warten, bis die Karte wieder funktioniert und bis ich Ende Juni das nächste Mal frei habe.

Impulsives Frust-Shopping fällt auch flach. Bezahlen muss ich das ja schließlich auch.

Also habe ich den Plan geändert. Ich bleibe zu Hause, warte darauf, dass die Sonne meinen Balkon in warmes Licht taucht, und genieße einfach den Tag hier. Bis es draußen angenehm genug ist, schreibe ich diesen Beitrag, arbeite an Isabellas Tagebuch und vielleicht noch ein bisschen an meinem Excel-Projekt. Tya leistet mir Gesellschaft.

Fertig mit der Planänderung. Und wisst ihr was? Es fühlt sich gar nicht mal so schlecht an.

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