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Warten lernen (ohne wahnsinnig zu werden) – Teil 1: Der Kleiderschrank

Manchmal ändern sich Pläne nicht, weil man unentschlossen ist – sondern weil Fristen nicht eingehalten werden. Dann heißt es warten. Ich warte derzeit auch, auf die Lieferung meines Kleiderschranks. Leider wird er nicht in zwei Wochen geliefert, sondern erst Ende Februar.

Ich werde also noch ein bisschen länger im Chaos leben müssen. Es sind rund zwei Wochen, die meine Geduld gerade an ihre Grenzen bringen. Ich will doch nur eine gemütliche Wohnung. Warum muss das so schwer sein? Der Rest meiner Möbel ist auch schon reif für den Sperrmüll. Ich werde also noch reichlich Gelegenheit haben, mich als Einrichterin zu betätigen.

Bis es soweit ist, mache ich Pläne. Zu Ostern werde ich mein Bad streichen und einen neuen Spiegelschrank kaufen. Da ich einen Elektriker zum Anschließen brauche, werde ich auch noch die Deckenlampe im Schlafzimmer ersetzen. Dann lohnt sich der Auftrag.

Momentan bin ich so frustriert, dass ich alles anzünden könnte, nur im übertragenen Sinne versteht sich. Nichts geht voran, alles zieht sich wie Kaugummi. Und dann kommt der innere Kritiker aus seinem Loch und sagt mir: „Du hast das Leben, dass Du verdienst. Leide mal schön weiter!“ „Otto!“, antworte ich dann, „Halt einfach die Klappe. Ich arbeite daran.“

Es ist gleich 6:30 Uhr, mein Arbeitstag beginnt. Aber erst noch eine Lektion Spanisch.

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