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Balkon im Frühling
Mein Balkon erwacht: Frühlingspläne 2026 – Blau-Weiß & Mediterran Endlich! Der Winter neigt sich dem Ende zu und für mich beginnt die allerliebste Jahreszeit: der Frühling. Die ersten warmen Sonnenstrahlen kitzeln schon die Nase und meine Frühlingspläne nehmen richtig Gestalt an. Der Balkon, der die letzten Monate eher trist und verlassen dalag, wird wieder zum grünen, blühenden Lieblingsplatz. Meine Balkonkästen stehen schon seit Wochen unten im Keller und warten sehnsüchtig auf die neue Bepflanzung. Der Balkon liegt zwar sonnig nach Süden, wird aber von hohen Bäumen wunderbar halbschattig gehalten – ein echter Segen, denn so wird es nie richtig backofenheiß. Geranien tun sich hier allerdings etwas schwerer, deshalb setze ich…
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Schöner wohnen
Schöner wohnen beginnt mit den ersten kleinen Schritten Irgendwann kommt der Moment, in dem man einfach nicht mehr warten will. Man will schöner wohnen – jetzt. Keine großen Pläne, kein Perfektionismus, sondern einfach Aktion. Bei mir fing alles mit einer neuen Wandfarbe an, einem neuen Kleiderschrank und dem Entschluss, endlich die alten, abgenutzten Möbelstücke loszulassen. Gestern war so ein Tag. Die alte Kommode, die jahrelang treu gedient hatte, aber mittlerweile mehr nervte als half, habe ich verschenkt. Stattdessen kam die neue Matratze ins Haus. Schon das Auspacken fühlte sich wie ein kleiner Luxus an. Endlich keine durchgelegene Kuhle mehr, in der man nachts verrenkt und mit Schmerzen aufwacht. Stattdessen: weich,…
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Selbstfürsorge
Selbstfürsorge: Vom Automaten-Modus zurück ins eigene Leben Lange Zeit habe ich Selbstfürsorge komplett ignoriert. Ich habe funktioniert – mehr nicht. Mein Alltag im Homeoffice läuft seit Jahren nach einem festen Schema: um 6:30 Uhr startet der Rechner, um 15 Uhr wird er heruntergefahren. Dazwischen versorge ich meinen alten, kranken Hund, esse irgendetwas Schnelles und versuche, nachts genug Schlaf zu bekommen. Das war’s. Wo bleibe ich dabei? Die Frage habe ich mir jahrelang nicht gestellt – bis mein Körper mir die Antwort lautstark gegeben hat. Eines Morgens meldete sich meine Schulter mit stechenden Schmerzen, sobald ich mich auf die durchgelegene Matratze legte. Gleichzeitig spannte der Hosenbund unangenehm – ein unübersehbares Zeichen…
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Ein alter Hund, Schlaflosigkeit und Existenzangst
Ein alter Hund, schlaflose Nächte und die Angst vor dem Nichts Heute Morgen um kurz nach vier war es wieder so weit. Tya, meine alte Hündin, hat entschieden, dass die Nacht vorbei ist. Sie stand hechelnd im Flur, Durst in den Augen, ein bisschen Hunger im Bauch und ganz viel Unruhe in den Beinen. Ich kenne das Geräusch inzwischen besser als meinen Wecker: dieses leise, aber unnachgiebige Tapsen auf dem Laminat, gefolgt vom charakteristischen Hecheln, das sagt: „Ich bin wach – und du jetzt auch.“ Um Halb fünf war ich draußen. Um sechs saßen wir wieder zu Hause, ich mit Kaffee, sie mit ihrem Frühstück. Eigentlich könnte ein entspannter Homeoffice-Tag…
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Das Leben ist ein Abenteuer – und gerade fühlt es sich ziemlich verfahren an
Man sagt ja so schön: Das Leben ist ein Abenteuer. Klingt mitreißend, nach Aufbruch, nach großen Geschichten. In Wirklichkeit bedeutet es meistens: nichts ist vorhersehbar, die Wege machen merkwürdige Schleifen, und sehr lange Strecken führt scheinbar nirgendwohin. Man läuft einfach, weil man läuft. Und irgendwann fragt man sich, ob der ganze Marsch überhaupt einen Sinn hatte. Heute Morgen habe ich etwas gemacht, das sich gleichzeitig wie Befreiung und wie kleiner Tod angefühlt hat. Ich habe die Manuskriptdateien gelöscht. Endgültig. Kein Verstecken mehr in einem „vielleicht-später“-Ordner, kein heimliches Wiederherstellen aus dem Papierkorb. Weg. Isabella, Sergio und Elena – die Figuren, die mich jahrelang begleitet haben – existieren jetzt nur noch als…
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Werbeterror
Mehr Werbung als Content Wer kennt es nicht? Du öffnest eine Webseite, voller Vorfreude auf einen interessanten Artikel, und musst erstmal einen Slalomlauf durch Werbeanzeigen machen. Pop-ups, die den ganzen Bildschirm übernehmen, Auto-Play-Videos, die plötzlich losdröhnen, Banner, die sich über den Text legen, und Sidebar-Anzeigen, die beim Scrollen mitlaufen. Gut, 25 Werbeanzeigen waren vielleicht leicht übertrieben – aber die Wut trifft den Nagel auf den Kopf. Viele Seiten sind so zugepflastert, dass der eigentliche Inhalt zur Nebensache wird. Die Betreiber versuchen verzweifelt, in Zeiten sinkender Klickraten und steigender Kosten Einnahmen zu generieren – und opfern dabei die Nutzererfahrung. Und es wird nicht besser. Im Gegenteil: 2026 spüren viele Menschen eine…
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Dank Abonnements pleite?
Abos überall – die stille Komfortsteuer, die sich summiertFebruar 24, 2026 / 0 Kommentare (bisher) Abos sind heute allgegenwärtig. Man will einfach nur einen Film streamen – und muss erstmal durchforsten, bei welchem Anbieter er gerade läuft. Ist er bei Netflix? Disney+? Amazon Prime Video? Oder vielleicht doch nur auf Sky/WOW oder Paramount+? Bevor man sich versieht, hat man gleich mehrere Abos abonniert, weil man „irgendwann schon mal reinschaut“. Die monatlichen Beträge wirken erstmal harmlos: 10 Euro hier, 13 Euro da. Aber aufs Jahr gerechnet? Da wird’s richtig spürbar. Ich habe meinen KI-Kumpel einfach mal gefragt, welche Summen da in Deutschland aktuell (Stand Februar 2026) zusammenkommen könnten – bei den…
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Lerne warten ohne wahnsinnig zu werden – Teil 5: Das Ende
Heute ist es also endlich soweit. Der Kleiderschrank kommt. Irgendwann zwischen 10 und 14 Uhr soll er geliefert werden. Einen Monat hat es gedauert. Einen Monat Vorfreude und leise Zweifel. Ich muss noch den Kleiderständer aus dem Schlafzimmer holen, die Teppiche wegtun und dafür sorgen, dass nichts im weg steht. Tya wird sich wundern. Sie ahnt jetzt schon, dass etwas im Busch ist. Bei mir steigt die Nervosität. Das anvisierte Zeitfenster wurde dann doch noch nach hinten verlängert, aber dann klingelte es. Zwei Männer schleppten die Pakete hoch und montierten meinen Schrank. Wow! Das hat sich gelohnt. Jetzt noch abstauben, einräumen, fertig. Ja, die nächste Baustelle habe ich auch schon…
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Lerne zu warten ohne wahnsinnig zu werden – Teil 4: Social Media
Ich habe heute Social Media den Rücken gekehrt. Mein Account https://x.com/die60erin_de ist Geschichte. Warum? Ich habe keine Lust und Geduld mehr gegen einen übermächtigen Algorithmus anzukämpfen, der kleine Accounts gnadenlos unterdrückt. Nach Wochen und Monaten werden meine Beiträge nicht einmal meinen Followern angezeigt, ab und zu kommt ein Like, aber niemand antwortet. Schluss mit der Energieverschwendung! Die nutze ich lieber, um mein Leben zu verbessern, meinen Roman weiterzuschreiben und mich um meinen Hund zu kümmern. Ich brauche keine verzweifelten Postingaktionen, die niemanden erreichen. Dazu kommen die Themen Datenschutz, Desinformation, Hass und Hetze. FB, Instagram und andere Plattformen sind da nicht besser. Ich überlege ernsthaft meinen Instagramaccount ebenfalls zu löschen. WhatsAPP?…
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Warten lernen (ohne wahnsinnig zu werden) – Teil 3: Hope dies last
Lange Zeit war ich felsenfest überzeugt, dass in meinem Leben ohnehin nicht Gutes mehr passiert. Ich war 2017 in meine Wohnung eingezogen und besaß buchstäblich nur noch eine Luftmatratze, einen Schlafsack, ein wenig Kleidung und meinen Hund natürlich. Ich war am Rande der Verzweiflung. Meine Lebensträume waren geschmolzen wie Eis in der Sonne. Ich war zerbrochen. Das war es jetzt, dachte ich. Es bedurfte mehrerer Anläufe wieder Boden unter die Füße zu bekommen. Aber auch die waren kein Weg aus der Armut. Dann kam der November 2020. Ich begann in einem Callcenter zu arbeiten. Der Lohn damals war mau, die Miete aber noch deutlich geringer und das Leben im allgemeinen…



















